Barrierefreiheit · 5. März 2026

Barrierefreies Bad: Förderung 2026 und was beim Umbau wichtig ist

Barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche und Haltegriffen in Berlin

Ein barrierefreier Umbau kostet Geld — aber selten so viel wie befürchtet, wenn man die verfügbaren Zuschüsse nutzt. Hier ein Überblick, was es an Förderung gibt und worauf es bei der Planung ankommt. Hinweis: Fördersätze und -bedingungen ändern sich, prüfen Sie die aktuellen Konditionen bei KfW oder Ihrer Pflegekasse, bevor Sie planen.

KfW-Förderung „Altersgerecht Umbauen“

Die KfW unterstützt den altersgerechten Umbau von Wohnraum mit zinsgünstigen Krediten und, je nach Programm, direkten Zuschüssen. Gefördert werden unter anderem der Einbau bodengleicher Duschen, die Beseitigung von Stolperfallen und die Verbreiterung von Türen. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden.

Zuschuss der Pflegekasse

Besteht ein anerkannter Pflegegrad, übernimmt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.180 € pro wohnumfeldverbessernder Maßnahme — bei mehreren Personen im Haushalt mit Pflegegrad sogar mehrfach. Auch hier gilt: Antrag zuerst, Umbau danach.

Was ein barrierefreies Bad ausmacht

  • Bodengleiche, rutschfeste Dusche ohne Schwelle
  • Ausreichend Bewegungsfläche (mind. 120 x 120 cm vor Waschtisch, WC und Dusche)
  • Haltegriffe an Dusche, WC und ggf. Waschtisch
  • Unterfahrbarer Waschtisch bei Rollstuhlnutzung
  • Rutschhemmende Bodenfliesen (Bewertungsgruppe R10/R11)

Unser Ablauf bei geförderten Umbauten

Wir beraten zur Planung, erstellen ein Angebot, das die Förderfähigkeit berücksichtigt, und stimmen den Zeitplan so ab, dass der Antrag vor Baubeginn bewilligt sein kann. Die Antragstellung selbst liegt bei Ihnen bzw. Ihrer Pflegekasse — wir liefern die nötigen Unterlagen wie Kostenvoranschläge.

Häufige Fragen

Die KfW fördert altersgerechte Umbauten über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ mit zinsgünstigen Krediten oder Investitionszuschüssen. Pflegekassen bezuschussen zusätzlich Umbauten bei anerkanntem Pflegegrad mit bis zu 4.180 € pro Maßnahme. Die genauen Bedingungen ändern sich regelmäßig — eine aktuelle Prüfung vor Antragstellung ist wichtig.

Ja, in der Regel muss der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt und bewilligt sein. Wer zuerst baut und danach beantragt, geht meist leer aus — deshalb sollte die Förderung fester Teil der Planung sein, nicht ein nachträglicher Gedanke.

Kernpunkte sind eine bodengleiche, rutschfeste Dusche, ausreichend Bewegungsfläche (mindestens 120x120 cm), Haltegriffe an den richtigen Stellen und ein unterfahrbarer Waschtisch, falls Rollstuhlnutzung relevant ist.

Ja. Viele Kunden lassen barrierefrei umbauen, um vorzusorgen — ein bodengleiche Dusche und rutschfeste Böden erhöhen die Sicherheit für alle Altersgruppen, nicht nur im Pflegefall.

Planen Sie einen barrierefreien Umbau? Wir beraten kostenlos zu Planung und Förderfähigkeit.

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